Skip to main content

Vivarchive media full view

Freiburg trip memorabilia [1990-09-01]

Subject:
Freiburg trip memorabilia, photos
Classification:
Sub-classification:
Year:
1990
Date:
September 1st, 1990
Text content:

K fA
Kichael Longford 5 peo hing
Boe...

govme (l
De Rol} Bohme,

Maso
Rib ref Fabigvs

le U7,
XK /\ BF
Gisele Schad

- Bischel
.

ouv heat

Hetney Krah|,
Bavlavae me

Josena € sell.
qaling rathev woym |

EE April hatte der. Bachchor anlaBlich des 20jahrigen Bestehens

such in Freiburg gefreut hatten. Die

abend fiihrten der Bachchor und der
Philharmonic Choir irn Miinster Handels ,,Messias“ auf. Das Konzert und
der anschlieBende Empfang im Historischen Kaufhaus wurden \zu einer
Demonstration der Freundschaft.

Langst seien iiber private Organisa- ten, seien sie von stadtischen Bedientionen’ und Vereine in den beiden steten erwartet worden. Die private
Stadten persénliche Freundschaften Unterbringung, meist in Familien des
entstanden. Eines der besten Beispie- Bachchors, habe diese Panne schnell
le sei der kulturelle und private Kon- vergessen lassen. ,.Die besonders gute
takt. zwischen den Mitgliedern der Partnerschaft zwischen diesen bei-

Kaisersaal des Kaufhauses die Mitwirkenden der Auffiihrung mit den
mit Worten: ,,Thank you very, very much

Fahrt nach Freiburg sei allerdings
durch eine Autopanne in Belgien becer.
Stadtepartnerschaft
Guildford in der englischen Stadt ein for the wonderful concert.“ In seiner eintrachtigt worden. Obwohl die EngKonzert gegeben, an dem auch Mit- Ansprache erinnerte Bohme an die lander erst mit siebenstiindiger Verglieder des Guildforder Philharmonic. vielen gemeinsamen Kontakte zwi- -spitung und mitten in der Nacht beim
Orchestra mitwirkten. Am Samstag schen den beiden Partnerstadten. Rathaus in Freiburg eintreffen konn-

Chor mit 190 Sangern aus Guildford und Freiburg sang im Miinster den ,,Messias“

Eine Demonstration der Freundschaft
Se Gegenbesuch iim 20. Jahr des Bestehens der Stidtepartnerschaft

Unter den 1650 Besuchern aes Kon-

zerts waren neben Bundesinnenmini-

ChiGre.

Nachdem der Oberbiirgermeister

den Stddten ist eine Pflanze, die wir
hegen und pflegen sollten“, sagte

ster, Wolfgang Schaublé. auch.Ober- Gastgeschenke iiberreicht hatte, be- Watts...

btirgermeister Rolf Boéhme, der Rektor..der;.Universitat,. Professor Ruichardt, sowie Reprasentanten der
Stadt Guildford. Alle Zuh6rer zeigten

sich vom Zusammenwirken der bei-

den Chére so begeistert, daB der in einem Gotteshaus nicht gerade tibliche
Beifallssturm nicht zu bremsen war.
Unter den 190 Saéngern waren 75 aus
Guildford. Am Samstag abend nach

dem Konzert begriiBte OB Boéhme im

Keiner der’Gaste> sprach ein kleines
‘dankte: sichGuildfords, Biurgermeisterin. Lloyd-Jcones fiir die iiberaus herz- Probleman, das vor allemin den klei-

nes

liche Aufnahme des Chors und der nen ‘Pausen des Konzerts fiir viele ein
kleinen Gruppe aus dem Rathaus. Argernis war: Dic éffentlichen Toilet-

ten in der Alten Wache am Miinsterplatz waren trotz des tiberall bekannung durchdie ‘Stadt und den Empfang, ten Konzerts abgeschlossen worden,
so daB zahireichen Besuchern nichts
Bohmes.
anderes tibrigblieb, als die Toiletten.
betorte in seiner Ansprache, daB sich benachbarter Gastwirtschaften ‘zu bedie Guildforder seit April auf den Be- nutzen.
Der Leiter des Bachchors, Hans Michael Beuerle, dankte fiir die Betreu-

Guildfords Pameaitineschel Watts

“ox. 0«.
-dDen Horer ,,besser zu machen

aeae ,Messias“ mit dem Bachchor und dem Guildford Philharmonic Choirin Freiburg go

Aric
Hans Michael Beuerles Programne Unternehmens im Freiburger Miinster men 'Takten in den Gehalt,,Heeiner
was de-

heft-Diktum ist uneingeschrankt zuzustimmen: Ein angemesseneres Werk
als Hindels ,,Messias“ laBt sich fiir eine

obendrein Jubildumszwecken dienende Co-Produktion eines deutschen und
eines englischen Chors schwerlich finden. Und so wurde denn mit einer Geden
durch
meinschaftsauffiihrung
Freiburger Bachchor nebst Bachorchester und den Guildford Philharmonic

Choir (Einstudierung: Neville Creed)

der SchluBpunkt hinter die Feierlich-

'keiten zum zehnjahrigen Bestehen der
Partnerschaft zwischen Freiburg und
Guildford gesetzt (die britischen Gaste
erwiderten einen Bachchor-Besuch, bei
dem man zusammen Beethovens ,,Missasolemnis“dargebotenhatte)..
Johann Sebastian Bach schrieb seine
Musik bekanntlich ,,nur zu Gottes Ehre
und Recreation des Gemtiths“ und figte warnend hinzu: ,, Wo dieses nicht in
Acht genommen wird da ists keine eigentliche Music sondern ein Teufli-

sches Geplerr und Geleyer.“ Handel
winschte, mit dem ,,Messias“ seine H6rerklientel ,,besser zu machen“. Natir-

lich hatte er mit dieser ethisch-hurnanitaren Zielsetzung nicht unbedingt eine
Stadtepartnerschaft im Auge. Nimmt
man indes das Niveau des ,,Messias"-

als Gradmesser, dann kann es um die (etwa der Alt-,Nummer“
Liaison zwischen Freiburg und Guild- spised“) eingeftihrt oder bei derinstru- |
mentalen ,,Pifa‘-Idylle genau jene
ford nur bestens bestellt sein.
Da waren beispielsweise beide Chor- kiinstlerisch hochstehende Simplizitat
abordnungen zu einer homogenen und zum Leben erweckt wurde, die Handel
dabei bruchlosen Einheit verschmol- diesem Stiick in die Wiege gelegt hatte
zen. Die Verkehrssprache: Englisch — der Hérer verstand die Botschaft.
(wie schon bei einem tiberzeugenden Freilich gab es in der ersten halben
Bachchor-,,Messias“” vor knapp fiinf Stunde noch Balance-Kalamitaten, unJahren). Und immer wieder wunderte ter denen namentlichdas Orchester zu
man sich, wie musikalisch akkurat die leiden hatte.
Die bereits erwahnte Alt-Arie ,He
wie
reagierten,
Choristenscharen
schlank und dennoch satt der Klang was despised“ (Er wurde verachtet)
sein konnte, wie Beuerle die Chancen verdient auch unter vokalsolistischem
nutzte, herrliche Chor-Kammermusik Aspekt besondere Beachtung: Cornelia
entstehen zu lassen. Da hatte selbst das Kallisch bot hier naémlich eine schier
larmanfallige ,,Hallelujah“. zwar viel mustergiiltige »Mischung” aus expres-

mit Jubel und hymnischer:D-Dur-Fest- siver, ja inbriinstiger Versenkung und

Draufblick.
Ibolya Verebics bewies bei der ,,Erl6ser“-Arie ihre innig-natirliche, sschon
gestaltende (wenn auch durch einen etwas hauchigen Ansatz mitunter leicht
Sopran-Schlankheit.
aufgerauhte)
Bernhard Gartner zeigte sich wieder
mal als fast universaler Tenor-Lyriker
hohen Grades. Fiir weitere Aufgaben

lichkeit' zu tun, nie aber mitGebriill reflektiert-distanziertem
und Kraftmeierei. Beuérles Interpretation: ein drahtiger, schlanker, vifer
»Messias“ mit einem nichtsdestotrotz

sehr differenzierten Blick fiirs wirklich

Wesentliche. Und dann oft diese gleichsam schwerelose Koloraturen-Leichtigkeit (Beispiele lieBen sich gieich reihenweise anfiihren).
GroBe Augenblicke gab es haufig empfahl sich der Bachchor-Debitant
auch bei Beuerles Orchesterarbeit.,Ob Martin Biasius mit seiner (lediglich. bei
da mit ein paar interpretatorisch unge- Koloraturen zum Nivellieren neigenmein tiefschiirfenden und einfiihlsa- den) Bab-Gravitat. JOHANNES ADAM

Der Bau des Konzerthauses
Im November 1985 faBte der Gemein-

umfangreichen Vergaben von Auftra-

lichen Lebens heraus resultiert und Uber

derat der Stadt Freiburg den Grund-

gen

der fachlichen

die Stadt hinaus erhebliche Ausstrahlungs-

satzbeschluB zum Bau der Kultur- und

Kostenkontrolle dieses GroBprojektes

kraft in die gesamte Region sowie Uber

Tagesstatte und entschied sich fiir das

wurde das in der Kostensteuerung erfah-

deren Grenzen hinaus haben wird.

als Parkplatz genutzte Grundstiick an

rene

der

zweistufiger

Drees & Som-

Realisierungswettbewerb

mer in Stutt-

Bismarckallee.

Ideen-

und

Ein

kontrolliert.

Buro

ging im November 1987 mit dem ein-

gart

stimmigen Votum des Preisgerichts fur

tragt.

den Entwurf des Berliner Architekten

Im Mai 1992

Dietrich Bangert zu Ende. Das Baupro-

wurden

gramm stitzte sich auf das bereits Ende

der

Grin

der 70er Jahre entwickelte Konzept

dung

der

eines Hauses mit einem groBen Saal fur

dreigeschos-

knapp 2000 Besucher, einem kleinen

sigen Tiefga-

Saal und zahlreicher teilbarer Tagungs-

rage die Ar-

raume.

beiten

Mit

ers

beauf-

mit

am

Konzerthaus
aufgenommen.

Knapp

funf Monate
spater konnte

ame2:

Oktober
1992

durch

Oberburgermeister

Dr.

Bohme_

die

Grundstein-

legung erfolgen, die auf
Im Februar 1988 folgte der Gemeinde-

der Sohle des

rat mit seinem GrundsatzbeschluB der

betonierten

Empfehlung der Preisrichter, den Ban-

dritten

gertschen Entwurf zu realisieren und

garagenun-

durch eine Uberarbeitung die Investiti-

tergeschos-

onskosten auf das Volumen von 90

ses

Mio. DM brutto in den Preisen des Jah-

fand.

res 1987 zu begrenzen. Gegen den

Am 28. April

GemeinderatsbeschluB

1994

richtete

sich

Tief-

statt-

wurde

dann ein Burgerbegehren und ansch-

das Richtfest

lieBend ein Burgerentscheid, der jedoch

des

das

deshalb

hauses gefei-

nicht gultig war. Der Gemeinderat hielt

ert. Inden fol-

mit Zweidrittelmehrheit am Bau des

genden

Hauses fest und beauftragte im Juli

den

1990 die Stadtverwaltung und die Frei-

wurde

burger Stadtbau, den Kostennachweis

komplizierte

fur das Projekt vorzulegen. Am

19.

Innenausbau

Februar 1991 kam es zum BaubeschluB

vorgenom-

fur die Kultur- und Tagesstatte.

men.

Beson-

Vor dem Hintergrund der kontroversen

ders

der

Diskussion innerhalb der Burgerschaft

GroBe

Saal

war es ein besonderes Anliegen der

mit

Stadtverwaltung

und der Freiburger

auBerge-

Stadtbau, bei der Realisierung des Kon-

wohnlichen

zerthauses eine groBtmdgliche Trans-

Technik stellte

parenz des Bauablaufs und der Kosten-

hohe

entwicklung

derungen an Planer und ausftihrende

Quorum verfehlte

zu

und

gewahrleisten.

So

Konzert-

__bei-

Jahren
der

seiner

Anfor-

wurde der gemeinderatliche Konzert-

Firmen.

Dr. Gunther Petry

haus-AusschuB zur Entscheidung bau-

Mit dem Konzerthaus hat die Stadt Frei

Erster GeschaftsfUhrer

begleitender Fragen gebildet. In Ergan-

burg ein Bauvorhaben verwirklicht, das

Freiburger Stadtbau GmbH

zung dazu wurde der Konzerthaus-Ver-

aus den Belangen eines vielschichtigen ku+

gabeausschuB

turellen, gesellschaftlichen und wirtschaft-

eingesetzt,

der

die

“(ye

wiin
Ne
y
a bet LTo
M

Chrinlek
New: ©

\

r
e
W
h
o
w
a
4
‘ee

f;'=r,p

/e / lO QO

.
w
e
N
a
v
a
b
v
a
B
:
e
n
a
r
f
o
S
s
c
Woolya Vevebi
wl.
ov
n
e
T
r
e
n
t
r
a
G
d
Pernorv

Zova Jehiick
Klaur Hoge.

Benard G avtnev
Frau Beverle

ma etsy | asltus

BASS ,

To heue New

a

Palience & & Vivlve.

tn

.
v
e
i
s
n
o
M
g
r
e
b
i
Fre

.~t C

-a8rSeoA—=O-QF02

=)©

e
s
u
o
H
S
U
E
L
U
R
A
OO HOSTS F
.

4

2]

2

BoekSaS
f

=

¢

OSTER

FREIBURG, CENTRAL,

FREIBURG.
MONSTER

\M

BREISGRU

E view looking
South .elow,

CY

BAND,

SS

ae ee

eeteel
ie
ee

6ee: Lol
. r e8 Oge
e
So Se
ot

os

s—
eita

csee

TM

COLMAR

FREIBURG,

LCC

M Ue

a

eee Leer CMC MMM CCUM CCT mM TUS TS gral eaeeae
Pe CNS Ream COME
P me

aeae
Ri

Oe Coon (so a U1

SGJwDTekEsrL-t*udavWlcRK:n,g

ItHE(OPRSVBgkr“edoaaNsiFy,m4
aOeiIStE|qopr:cs
Qe
‘|

’a

eNdAtBLEi) ;4MPTEoSOZe“iL8sY)R6LaJ
se

IPA addosnrry

PRoREN SAAL

.
Ai
R
A
S
L
E
G
E
.
R
O
D
O
THE

.
T
E
N
R
E
F
G
R
U
C
O
B
FREI

55
z

\

3O

Soe CYS

N.wWw. to Aiz PORT.

MONSTER PLATZ.

E& EXTREME Leet.

KONZERTHAUS € STATION.

FREIGOORG

FKOM TOWER

OF MONSTER

.
S.E.ToO BLACK NOONTRING
SCHWABENTOR

| THE Saimt+HOUSE. OUR Hoste,

at

mr

-

ZINN FIGURENKLRAUSE

VIEWS OF S CHWABENTOR
FREIBOURG

STR.

v9w

Zao2iQOafo
uoocOf

Zf‘§—8mu22u5i.
VIEW

over

PETIT

tenance,

Cetster Schmi—
d Bisehel,
~ Sell.

S—_

Red Cut

ra

LUNCH WITH

PUERLE Ss,

JEREMY € CORNELIA.

tIRNS- MICHEAL WATCHING

THE STAGE UNITS RISE.

aA

THE PENNYS

AT LUNCH

!
CTELEPHOTO LENS)

3A
CANAL

JETTE STYLE 16 CenCen!t corbe> houses.

@A

!

x

:

=

STKic SGOURG.

lf

= 2
~

VIEW.

1

‘4

von

STRAS BouRG.

~

FREIBURG

CATHEORAL

FROM OUR BEDROOM.

James jn CONTROL!
R
OUEN

CONCe

CRAT

Rt

HEDR

A L.

2006.

CRSLES EBeuno.
OSide
fabul
Sue

bik

herr
Nerye

-

DEPARTURE ATMs.

neal Marlin A idnt like yelling ub So eovly|.

224A.

PROBENSAAL (ReHeARSAL HALL)

Heide Miuller-Opitz

79199 Kirchzarten, 26/6/06

Dr. Armin Opitz

St. Galler Str. 31

Dear Max, John and Bob,

since our Verdi-Requiem time has passed by, so it would be good to refresh our
remembrance of this remarkable mutual concert, and, of course, the time you spent
with us and the pleasure we've had with you.
For this purpose we send to you the CD with this concert. Though it is only a semiprofessional recording (and not for public selling) we are sure you will enjoy it as

much as we did.
Hope we will see us again not too far in future. Could you consider staying some

time in summer with us (either of you), with wives of course? You might like the

Black Forest in summer and we would like to have you again with us.
Many thanks for your letters , it was nice hearing from you.

With bestregards

//

7

Nex AC

(Actually we are preparing simultaneously St. Matthew’s Passion and War Requiem,
which probably will be our last Bachchor concerts.)

Py

We heated Lhe fr kuew abeut AAe Sede
of

health

meee
Ve

fax Rlrhak Aappeneol rh saupor'tad

Aree yes Bt ea
e

de Ae7o<

Ger

ere

e-mail: arminopitz@myfaz.net

Lsell

re

78

bg; rf 2